{"id":12,"date":"2010-10-31T19:22:51","date_gmt":"2010-10-31T19:22:51","guid":{"rendered":"http:\/\/www.vipshooting.de\/vip\/?page_id=12"},"modified":"2025-02-26T12:17:29","modified_gmt":"2025-02-26T11:17:29","slug":"gemeinde-chronik","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.cg-koeln-ost.de\/start\/?page_id=12","title":{"rendered":"Chronik"},"content":{"rendered":"<h2>Gemeinde Chronik<\/h2>\n<p class=\"Stil11\"><strong>Zur Topographie und Geschichte des Standortes<\/strong><\/p>\n<p class=\"Stil6\">Im heutigen Stadtgebiet von K\u00f6ln f\u00fchren acht herrliche Br\u00fccken \u00fcber den Rhein und bekunden den energischen Willen, ehemals scharf getrennte Welten zusammenzuschlie\u00dfen. Das rechtsrheinische Ufer wird noch immer die &#8222;sch\u00e4l Sick&#8220; genannt, was inzwischen aber mehr liebevoll scherzhaft als ver\u00e4chtlich klingt; denn wo h\u00e4ssliche Industrievororte, \u00f6des Brachland und enge gewundene Stra\u00dfend\u00f6rfer planlos ineinander geschoben waren, wird jetzt nach modernen Kriterien saniert und strukturiert, bis eben Verwaltung (Rathaus, Polizeipr\u00e4sidium), Messe, saubere Industrie, Verkehr (Autobahnen, Fernbahnhof, Flughafen) usw. als notwendiges Funktionsgef\u00fcge die altehrw\u00fcrdige Kulturmetropole mit der sch\u00f6nsten Stadtsilhouette Europas (auf dem linken Rheinufer nat\u00fcrlich!) sinnvoll erg\u00e4nzen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p class=\"Stil6\">Das Gel\u00e4nde steigt im K\u00f6lner Osten terrassenf\u00f6rmig an bis hin zum Bergischen Land, an dessen Fu\u00df eine uralte Stra\u00dfe entlangf\u00fchrt. Das ist der Mauspfad: ein Abschnitt des vorgeschichtlichen Heer- und Handelsweges der Kelten und Germanen, etwa 40 km lang von Siegburg bis Leverkusen, d. h. also zwischen Sieg und Wupper, einen flachen Bogen beschreibend, der das rechtsrheinische K\u00f6ln weitr\u00e4umig umgreift und begrenzt.<\/p>\n<p class=\"Stil6\">&#8222;Mautpfad&#8220; \u2013 wie der Weg urspr\u00fcnglich hie\u00df \u2013 bedeutet: das ist Zollgrenzbereich mit abwechselnden Hoheiten; hier mussten die durchreisenden H\u00e4ndler oder Bauern ihren jeweiligen Wege-Zoll entrichten.<\/p>\n<p class=\"Stil6\">Dieser Mauspfad nun wird auf ganzer L\u00e4nge von riesigen Grabh\u00fcgel-Feldern ges\u00e4umt, Zeugnissen eines lebhaften Siedlungs-Impulses, der in die \u00e4ltere Eisenzeit (Hallstattzeit) zur\u00fcckf\u00fchrt, also in die erste H\u00e4lfte des 1. Jahrtausends v. Chr. Es war eine nicht rein b\u00e4uerliche Kultur, vielmehr waren auch Hirten und J\u00e4ger (welch ein Omen!) einheimisch; manches deutet sogar auf einen kriegerischen Charakter der Beteiligten! Die bedeutendste Kumulation von (Urnen-) Gr\u00e4bern (n\u00e4mlich 1.200) findet sich auf der Iddelsfelder Hardt in der Gegend des heutigen Ostfriedhofs, unweit der Einm\u00fcndung des Bensberger Marktweges in den Mauspfad.<\/p>\n<p class=\"Stil6\">An dieser markanten Stelle auf einem prachtvollen H\u00fcgel \u00fcber dem Dellbr\u00fccker Mauspfad hat ein humorbegabter, sehr einsichtsvoller und wohlwollender Genius loci sein Zusammentreffen mit der Christengemeinschaft vereinbart, nachdem er schon einmal vor fast 70 Jahren einen respektablem Anlauf genommen hatte, mit der Bewegung f\u00fcr religi\u00f6se Erneuerung verbindlich zu werden; er lie\u00df n\u00e4mlich ein paar H\u00e4user weiter oben Johannes Lauten, den sp\u00e4teren Lenker des Christengemeinschaft in Westdeutschland, das Licht dieser rechtsrheinischen Welt erblicken. Aber das war ihm nicht genug; er wollte dauernde Bodenhaftung, und f\u00fcgte mit gro\u00dfer Bed\u00e4chtigkeit unter begleitenden Gl\u00fccksumst\u00e4nden den Kirchen-Grund hinzu.<\/p>\n<p class=\"Stil11\"><a id=\"KleineGemeindeChronik\" name=\"KleineGemeindeChronik\"><\/a><strong>Kleine Gemeinde \u2013 Chronik<\/strong><\/p>\n<p class=\"Stil6\">Wie hat sich die Christengemeinschaft in K\u00f6ln-Ost gebildet und entwickelt?<\/p>\n<p>Es gab in der Fr\u00fchzeit der von Gottfried Husemann begr\u00fcndeten K\u00f6lner Gemeinde ein ganze Reihe von sehr treuen und t\u00e4tigen Mitgliedern, die im Rechtsrheinischen wohnten, nicht nur Familie Lauten. So erinnerte sich z. B. der l\u00e4ngst verstorbene Dr. Hans Spelbrink (sp\u00e4ter der erste Kassenwart der sich allm\u00e4hlich formierenden &#8222;Gemeindegruppe Bergisch Gladbach&#8220;), wie in seinem Elternhaus (Iddelsfelder Str. 38 \u2013 also ganz in der N\u00e4he des jetzigen Standortes am Dellbr\u00fccker Mauspfad) vor dem Kriege schon viele Jahre lang die rechtsrheinischen Freunde zur Feier der Menschenweihehandlung zusammengekommen waren.<\/p>\n<p class=\"Stil6\">Nach dem Kriege bildeten sich Arbeitskreise und Aktivit\u00e4ten in Bensberg\u00a0heraus, was zum Teil auch damit zusammenhing, dass Anfang der 50er Jahre\u00a0der Urpriester Wilhelm Ruhtenberg nach wechselvollen und r\u00e4tselhaften Schicksalen dort lebte und starb. Diese Initiativen bezogen sich aber auch auf P\u00e4dagogisches und Heilp\u00e4dagogisches und trugen mancherlei tempor\u00e4re Fr\u00fcchte. Noch in dem sp\u00e4teren gro\u00dfen &#8222;Schwegler-Kreis&#8220; der 70\/80er Jahre war Waldorfp\u00e4dagogik als Intention mitenthalten. So kam es dann ja auch, dass in Bergisch Gladbach (Bensberg war inzwischen eingemeindet worden) die Waldorfschule ans\u00e4ssig wurde, und eben nicht in Leverkusen, Porz oder Troisdorf, den konkurrierenden Alternativen, welche damals im Gespr\u00e4ch waren.<\/p>\n<p class=\"Stil6\">Nat\u00fcrlich waren die Schicksale der sich bildenden Gemeinde im K\u00f6lner Osten mit dem Bergischen Einschlag auch nach erfolgter Ausdifferenzierung der verschiedenen &#8222;anthroposophischen Initiativen&#8220; noch immer mitgepr\u00e4gt von den gemeinsamen Lebensverh\u00e4ltnissen in der geistigen &#8222;Verwandtschaft&#8220;. So kam es dann, dass die ausgedehnte Suche nach m\u00f6glichen R\u00e4umen f\u00fcr einen bescheidenen Beginn mit der Kultus-Aus\u00fcbung da endete, wo von Anfang an das Angebot bestanden hatte: im Haus bzw. Garten der Paffrather Str. 36 in Alt-Bergisch Gladbach, oberhalb des\u00a0S-Bahnhofes, wo bereits eine anthroposophische Arzt-Praxis angesiedelt war. Nur der Gro\u00dfz\u00fcgigkeit und dem Einfluss von Schwanns, den Haupt-Initiatoren der Waldorf-Einrichtungen in Bergisch Gladbach, ist es zu verdanken, dass da eine Versammlungsst\u00e4tte f\u00fcr die Christengemeinschaft geschaffen und sogar von der\u00a0Stadt stillschweigend geduldet worden ist.<\/p>\n<p class=\"Stil6\">Die bis dahin im Haus Schwegler versammelte Sofa-Gemeinde mauserte sich. Wie das Gemeinde-Leben in dem schon lange nicht mehr genutzten Gartenh\u00e4uschen vor sich gehen sollte, konnte sich niemand so recht vorstellen; man musste es einfach ausprobieren. Vorbereitungen und Ausbau mit wenig Geld und viel Eigenleistung im Sommer 1987 erbrachten dann das vielgeliebte Kapellchen in dem herrlichen Garten mit der unvergesslichen Nu\u00dfbaumpers\u00f6nlichkeit, die so manches Kinderfest und andere Freiluft-Geselligkeit in ihren erquicklichen Schatten aufgenommen hat.<span class=\"Stil6\"><br \/>\n<\/span> <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.cg-koeln-ost.de\/images\/kinderreigen.jpg\" alt=\"Pfarrer Sch\u00e4del mit den Kindern\" width=\"512\" height=\"332\" border=\"1\" \/><br \/>\nDie verschiedenen Gruppierungen und Arbeitskreise aus Porz, Leverkusen, Gummersbach, Siegkreis konnten nun allm\u00e4hlich mit dem bew\u00e4hrten Bensberger &#8222;Schwegler-Kreis&#8220;, der eigentlichen Keimzelle, zu einer Kultusgemeinde verschmolzen werden.<\/p>\n<p class=\"Stil6\">Es waren f\u00fcr die meisten Beteiligten Ersterfahrungen mit dem kultischen Geschehen. Verursacht und ausgel\u00f6st ist diese Gr\u00fcndung aber vor allem durch eine zahlreiche Kinderschar, deren Religionsunterricht durch die Sonntagshandlung erg\u00e4nzt werden sollte. Es gab viele Taufen meist \u00e4lterer Kinder. Jedem Anfang wohnt ein Zauber inne; es waren gesegnete Zeiten \u2013 diese f\u00fcnf Jahre.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.cg-koeln-ost.de\/images\/roteshaus.jpg\" alt=\"Rotes Haus Mehrheim\" width=\"348\" height=\"512\" border=\"1\" \/><span class=\"Stil6\"><br \/>\nIm Sommer 1992 konnte die Gemeinde das mit gewaltigem Kraftaufwand bewohnbar gemachte Rote Haus in K\u00f6ln-Merheim beziehen. Ausschlaggebend f\u00fcr diese Entscheidung war die au\u00dferordentlich g\u00fcnstige Erreichbarkeit von allen Seiten des gro\u00dfen Einzugsgebietes. Dann erst, als eine Art atmosph\u00e4rischer Bereinigung im Haus und in der eher problematischen Umgebung als offenkundige Auswirkung der Menschenweihehandlung erlebbar wurde, stellte sich heraus, dass Merheim \u00fcber die Jahrhunderte hinweg das kirchliche Zentrum im Rechtsrheinischen gewesen ist. <\/span><\/p>\n<p class=\"Stil6\">Wiederholt erwogene Gel\u00e4ndezuk\u00e4ufe und Umbauten erwiesen sich als undurchf\u00fchrbar, und so geriet das liebevoll durchgearbeitete Geh\u00e4use mehr und mehr zu einem Hindernis f\u00fcr die gesunde Entfaltung der Gemeinde. Und doch w\u00fcrde es schwer werden, aus dieser selbstverschuldeten, nostalgisch belegten Gefangenschaft jemals wieder freizukommen&#8230;<\/p>\n<p class=\"Stil6\">Da nun tut der Schutzgeist der noch jungen Gemeinde einen genialen Griff in das vorbereitete Material der M\u00f6glichkeiten, indem er den Genius loci der Stadt K\u00f6ln dahin bringt, f\u00fcr die Neue Kirche \u2013 als eigentliches Herzst\u00fcck einbezogen in das Philia-Projekt (&#8222;Lebensr\u00e4ume schaffen \u2013 miteinander und f\u00fcreinander&#8220;) \u2013 den sch\u00f6nen Grabh\u00fcgel am Dellbr\u00fccker Mauspfad\/Bensberger Marktweg vorzusehen.<\/p>\n<p class=\"Stil6\">Er tut noch ein \u00fcbriges: Er macht das Rote Haus f\u00fcr bestimmte Markt-Interessen so gezielt begehrenswert, dass es teuer verkauft und dann abgerissen werden kann \u2013 nach 10 Jahren erf\u00fcllten Gemeindelebens!<\/p>\n<p class=\"Stil6\">Nach einer entbehrungsreichen \u00dcbergangszeit in der ehemaligen Post (mit Schalterraum, Packraum und Paketraum!) von K\u00f6ln Br\u00fcck (2002 \u2013 2005) hat die Gemeinde nun \u00e4u\u00dferlich ihr Ziel gefunden.<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.cg-koeln-ost.de\/images\/kirche-zeichnung2.jpg\" alt=\"Neue Kirche Der Gemeinde K\u00f6ln Ost, Zeichnung: Andreas B\u00fccklers\" width=\"512\" height=\"355\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p class=\"Stil6\">In einem inneren Sinne aber m\u00f6chte die &#8222;Bewegung&#8220; lebendig wachsen und immer weitere Kreise ziehen.<\/p>\n<p class=\"Stil11\"><a id=\"KleinerKirchenf\u00fchrer\" name=\"KleinerKirchenf\u00fchrer\"><\/a><strong>Kleiner Kirchenf\u00fchrer<\/strong><\/p>\n<p class=\"Stil6\">Unter den ber\u00fchmten zw\u00f6lf Romanischen Kirchen in K\u00f6ln, die nach den Kriegszerst\u00f6rungen mit einem beispiellosen Restaurationswillen im Laufe eines halben Jahrhunderts f\u00fcr die bauk\u00f6rperliche Erscheinung zur\u00fcckgewonnen werden konnten, heben sich drei ganz besonders hervor: Gro\u00df St. Martin, St. Aposteln und St. Maria im Kapitol \u2013 und zwar sind sie durch ihre Dreikonchenform einzigartig in der Rheinischen Hochromanik (Weitere Beispiele sind nur St. Quirin in Neu\u00df und das M\u00fcnster in Roermond).<\/p>\n<p class=\"Stil6\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.cg-koeln-ost.de\/images\/mariaimk.jpg\" alt=\"Rotes Haus Mehrheim\" width=\"280\" height=\"400\" border=\"0\" \/><br \/>\nDiese drei Konchen harmonisieren das Grundkreuz von L\u00e4ngs- und Querachse bis zu einer Art Auferstehungs-Empfindung, indem sich der Durchdringungsraum beider Kirchenschiffe \u2013 also die sogenannte Vierung \u2013 wunderbar weitet und kl\u00e4rt. Die rechten Winkel in denen die Konchen aufeinander treffen, werden in St. Maria im Kapitol durch vorgesetzte S\u00e4ulenreihen (dem halbkreisf\u00f6rmigen Wandverlauf folgend) entsch\u00e4rft, so dass die beiden Formgeber romanischer Architektur, n\u00e4mlich Kubus (Erde) und Kugel (Himmel) in Abwandlung auch hier miteinander spielen. Es haben sich ja in der Geschichte des Kirchenbaus zwei Grundtypen deutlich herausgeformt: einmal die Zentralkirche \u2013 hervorgegangen aus der runden Taufkapelle (Baptisterium), der wom\u00f6glich ein gleicharmiges, griechisches Kreuz im Grundriss eingeschrieben ist; zum anderen die aus der Basilika entwickelte geostete Langschiffkirche, der wom\u00f6glich ein lateinisches Kreuz im Grundriss eingeschrieben wird, so dass mit dem k\u00fcrzeren Querschiff und der Vierung die charakteristischen Merkmale gegeben sind. Wie diese beiden Typen in der Orthodoxen und in der R\u00f6mischen Kirche figurieren, kann zum Beispiel abgelesen werden an der Hagia Sophia in Konstantinopel und am K\u00f6lner Dom. Die neue Kirche der Christengemeinschaft in K\u00f6ln-Ost nimmt das Motiv der drei Konchen wieder auf, verst\u00e4rkt jedoch die Ost-West-Orientierung durch eine Aufweitung des Gemeinderaumes, dessen Nord- und S\u00fcdwand leise s-f\u00f6rmig ausschwingt. Im Westen begegnen diese gerundeten (&#8222;sph\u00e4rischen&#8220;) Formen einem etwas markanteren (&#8222;kristallinen&#8220;) Wandabschluss.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.cg-koeln-ost.de\/images\/gr1.jpg\" alt=\"Rotes Haus Mehrheim\" width=\"283\" height=\"400\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p class=\"Stil6\">Die Konchen sind durch vertikale Fensterfugen \u00fcber die ganze H\u00f6he hin voneinander abgegliedert und auch vom Gemeindebereich nochmals getrennt. Die eigentliche Lichtf\u00fchrung des Gesamt-Raumes wird durch diese vertikalen B\u00e4nder bestimmt, w\u00e4hrend die vier goldtonigen Alabaster-Fenster (in den drei Konchen jeweils runde, in der Westwand ein trapezf\u00f6rmiges) als Orientierungs-Lichter dienen und alle motivlichen Variationen des Bauk\u00f6rpers in einer h\u00f6heren Symmetrie zusammenschlie\u00dfen. Die von West nach Ost langsam ansteigende einheitlich tonnengew\u00f6lbte Decke erm\u00f6glicht im Design intarsienartig (durch einen geringen Materialwechsel in den Deckenplatten) die Projektion des Dreikonchen-Grundrisses und die nochmalige Betonung der L\u00e4ngsachse. Ringsum klar gerandet, ist sie in eine umlaufende breite Schattenfuge eingeh\u00e4ngt, was ihr eine befreiende Leichtigkeit gibt.<br \/>\n<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.cg-koeln-ost.de\/images\/gr.jpg\" alt=\"Grundri\u00df der Kirche der Christengemeinschaft K\u00f6ln Ost\" width=\"213\" height=\"300\" border=\"0\" \/><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.cg-koeln-ost.de\/images\/decke.jpg\" alt=\"Deckenform der Kirche der Christengemeinschaft K\u00f6ln Ost\" width=\"279\" height=\"400\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p class=\"Stil11\"><span class=\"Stil6\">Den drei Konchen sind nun \u2013 nicht zwingend, nur der M\u00f6glichkeit nach \u2013 verschiedene Funktionen zugewiesen: Die S\u00fcdkonche (der Sakristei vorgelagert) gibt Raum f\u00fcr den feierlichen Einzug der liturgisch Handelnden bei den verschiedenen kultischen Anl\u00e4ssen, kann aber auch f\u00fcr vorbereitende Sakramentsgespr\u00e4che genutzt werden,\u00a0<\/span>bei denen man den Altar vor Augen haben will; die Ostkonche tr\u00e4gt nat\u00fcrlich den Hauptaltar und \u2013 schon an der Schnittstelle mit der Nordkonche \u2013 die Kanzel; die Nordkonche selbst kann eine eigene Tauf- und Traukapelle bilden, in deren Mitte der Tauftisch steht, am besten fest eingebaut (Die Gemeinde kann vielleicht daran gew\u00f6hnt werden, bei Taufen dem Priester gegen\u00fcber im Halbrund zu stehen.). Sowohl in der S\u00fcdkonche wie in der Nordkonche k\u00f6nnen aber auch \u2013 z. B. bei Abendandachten \u2013 Ch\u00f6re und Instrumentalgruppen plaziert werden, wenn sie die herk\u00f6mmliche Musik-Ecke im Westen einmal verlassen wollen. <span class=\"Stil6\">Die Ostkonche enth\u00e4lt ein Podest, das ihren halbkreis-f\u00f6rmigen Grundriss zu einem etwas modifizierten Vollkreis erg\u00e4nzt und dann noch einmal eine dreistufige Erh\u00f6hung bringt, auf der der Altar seinen Platz hat. Unter dem Altarraum befindet sich die Krypta \u00fcber oktogonalem Grundriss, der in die Konchenform eingeschrieben ist. \u00dcber dem quadrischen Blockaltar gewinnt der Raum an H\u00f6he, weil sein Deckenverlauf den bogenf\u00f6rmigen Podeststufen der Oberkirche folgt. Zu beiden Seiten des Altars gibt es au\u00dfen im Berg Lichtsch\u00e4chte, die durch schmale vertikale Fenster ein wenig Tageslicht einf\u00fchren.<\/span><a id=\"DieAusstattung\" name=\"DieAusstattung\"><\/a><\/p>\n<p><strong>Die Ausstattung<\/strong><\/p>\n<p class=\"Stil6\"><strong>Oberkirche<\/strong><br \/>\nAltar: Stipes &#8211; Basalts\u00e4ulen mit Basaltlavaplatten<br \/>\nMensa &#8211; Gebleichte Buche<br \/>\nBildtr\u00e4ger: Stahlrohre mit Glasplatte<br \/>\nAltarbild: Acryl auf Leinwand (Ninetta Sombart)<br \/>\nLeuchter: Bronze (Christoph Loos)<br \/>\nVasen: Keramik aus Adendorf<br \/>\nKanzel: Birkenpult mit integrierter Basalts\u00e4ule<br \/>\nKonchenb\u00e4nke: Birke<br \/>\nSt\u00fchle: Birke<\/p>\n<p class=\"Stil6\"><strong>Krypta<\/strong><\/p>\n<p class=\"Stil6\">Altar: Stipes &#8211; Vietnamesischer Blaustein gestapelt<br \/>\nMensa: Blausteinplatte<br \/>\nAltarbild: Acryl auf Leinwand (Ninetta Sombart)<br \/>\nLeuchter: Keramik aus Bergheim<br \/>\nVasen: Keramik aus Adendorf<br \/>\nSt\u00fchle: Birke<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Gemeinde Chronik Zur Topographie und Geschichte des Standortes Im heutigen Stadtgebiet von K\u00f6ln f\u00fchren acht herrliche Br\u00fccken \u00fcber den Rhein und bekunden den energischen Willen, ehemals scharf getrennte Welten zusammenzuschlie\u00dfen. Das rechtsrheinische Ufer wird noch immer die &#8222;sch\u00e4l Sick&#8220; genannt, was inzwischen aber mehr liebevoll scherzhaft als ver\u00e4chtlich klingt; denn wo h\u00e4ssliche Industrievororte, \u00f6des Brachland [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"parent":0,"menu_order":2,"comment_status":"closed","ping_status":"open","template":"","meta":{"footnotes":""},"class_list":["post-12","page","type-page","status-publish","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.cg-koeln-ost.de\/start\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/12","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.cg-koeln-ost.de\/start\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.cg-koeln-ost.de\/start\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.cg-koeln-ost.de\/start\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.cg-koeln-ost.de\/start\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=12"}],"version-history":[{"count":6,"href":"https:\/\/www.cg-koeln-ost.de\/start\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/12\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":3100,"href":"https:\/\/www.cg-koeln-ost.de\/start\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/12\/revisions\/3100"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.cg-koeln-ost.de\/start\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=12"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}